Trotz Einschränkung ein gutes Leben

06.2014

Bei einer Sehbehinderung helfen moderne Hilfsmittel

Eine Augenerkrankung kommt oft aus heiterem Himmel, und sie trifft nicht immer nur ältere Menschen. So entwickeln etwa laut Weißbuch zur Situation der ophthalmologischen (augenärztlichen) Versorgung in Deutschland vom September 2012 60 bis 80 Prozent aller Patienten mit Typ-2-Diabetes Netzhautschäden. Trotz der heutigen medizinischen  Möglichkeiten ist manchmal wenig dagegen zu unternehmen. Mit einer Sehbehinderung und der damit verbundenen Beeinträchtigung des normalen Lebens möchte sich aber keiner abfinden — und muss es auch nicht. Denn hochwirksame Sehhilfen können den Alltag erleichtern.

 

Hilfe beim Kontrastsehen

Bei einer degenerativen Augenerkrankung wird die Brille irgendwann nicht mehr viel nützen. Es sind nicht die Dioptrien, die Probleme bereiten, sondern die Lichtrezeptoren des Auges oder der Sehnerv selbst. Zuerst wirkt sich dies auf das Farb- und Kontrastsehen aus, was das Erkennen von Details erschwert und auch die Mobiliät einschränkt, da man leichter über Stufen und herumstehende Gegenstände stolpert. Eine große Hilfe sind technische Hilfsmittel, die vergrößern und eine bessere Ausleuchtung schaffen. Beim LowVision-Spezialisten SCHWEIZER etwa gibt es eine große Auswahl von vergrößernden Sehhilfen mit ausgereifter Lichttechnik für nahezu jeden Unterstützungsbedarf, Infos findet man unter www.schweizer-optik.de.

 

Von der AMD-Brille bis zum Bildschirmlesegerät

Am bekanntesten sind die elektronischen Leselupen aus der eMag-Reihe. Kaum größer als ein Handy, passen sie in jede Jackentasche und sind daher eine unauffällige Hilfe für unterwegs. Die LED-Handleuchtlupen der ÖKOLUX-Serie bieten individuelles Licht für unterschiedliche Ansprüche: von Kaltweiß über Neutralweiß bis hin zu Warmweiß. Für größere Projekte stehen Bildschirmlesegeräte zur Verfügung. Spezielle AMD-Comfort-Brillen sind besonders auf die Anforderungen bei einer altersbedingten Makula-Degeneration ausgelegt und für die optimale

Ausleuchtung von Lesegut oder Räumen gibt es Speziallampen. Alle Geräte können beim spezialisierten Augenoptiker auch getestet werden.

 

Sehbehinderung: Nicht so selten wie man glaubt

Als sehbehindert gilt, wer trotz Brillen- oder Kontaktlinsen-Korrektion auf dem besseren Auge höchstens 0,30 Prozent Sehkraft erreicht. Mit einer Sehschärfe unter 0,02 Prozent, oder wenn das Gesichtsfeld weniger als 5 Grad beträgt, gilt man im Sinne des Gesetzes als blind. Nach einer Erhebung des Deutschen Industrieverbandes für optische, medizinische und mechatronische Technologien waren im Jahr 2011 im Bundesgebiet insgesamt 305.655 Menschen sehbehindert oder blind.

Tipps zu Hilfsmitteln gibt es unter www.schweizer-optik.de.

Die praktischen Handleuchtlupen aus der ÖKOLUX plus mobil-Serie gibt es in den 3 Lichtfarben Kaltweiß, Neutralweiß und Warmweiß.

Die vielseitig einsetzbare elektronische Leselupe eMag 43 HD gibt es inzwischen mit hochwertiger HD-Kamera und noch kontrastreicherem und schärferem Lupenbild.

 

Eine AMD-Coverbrille mit Kantenfilter schützt das geschädigte Auge vor der Blendwirkung der Blaulichtanteile im Tageslicht und fördert damit das Restsehvermögen.

Die MULTILIGHT LED Table unterscheidet sich optisch nicht von einer stylischen Leselampe — leuchtet das Lesegut aber sehr viel besser aus, sorgt für besseren Kontrast und mehr Lesefreude.

Eine elektronische Leselupe ist zuhause und unterwegs ein wertvoller Helfer bei allem Kleingedruckten.

Von der elektronischen Leselupe für die Hemdtasche bis zum großen Bildschirmlesegerät ist die Auswahl an vergrößernden Sehhilfen heutzutage groß.

 

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