Mehr Durchblick im Alltag

08.2014

Moderne Hilfsmittel können die Lebensqualität von Sehbehinderten verbessern.

Der Mensch nimmt rund 80 bis 90 Prozent der Sinneseindrücke über die Sehorgane auf. Ist das Sehen eingeschränkt, leidet die Fähigkeit, den Alltag zu bewältigen, und damit auch die Lebensqualität erheblich.

Besonders häufig betroffen sind davon Senioren, denn im Alter verschlechtern sich üblicherweise alle Sinnesleistungen. Bei den Augen spielen dabei neben normalen Alterungsprozessen auch chronisch degenerative Erkrankungen eine große Rolle. Das Spektrum der möglichen Einschränkungen reicht von der typischen Altersweitsichtigkeit über verschiedene Sehbehinderungen bis hin zur Erblindung. Oft können aber bei eingeschränkter Sehfähigkeit passende Brillen und Hilfsmittel von großem Nutzen sein. Sie können bei spezialisierten LowVision-Augenoptikern getestet und bezogen werden.

AMD: Bessere Kontraste, mehr Schärfe
Die häufigste Ursache für Sehbehinderungen in Deutschland ist die altersbedingte Makuladegeneration (AMD).

Dabei entsteht in der Mitte des Sehfeldes ein blinder Fleck, der sich immer weiter vergrößert. Neben der Sehschärfe leiden auch das Farb- und Kontrastsehen, besonders bei grellem Sonnenlicht mit hohem UV-Anteil. Eine deutliche Verbesserung des Seheindrucks können dann Spezialbrillengläser wie etwa AMD Comfort von SCHWEIZER bewirken. Sie vergrößern das Bild, filtern das UV-Licht ganz und das stark streuende blaue Licht größtenteils heraus und sorgen so für mehr Schärfe und bessere Kontraste.

Von der Lupe bis zum Lesegerät

Aber auch für andere Augenkrankheiten wie der erblichen Retinopathia pigmentosa oder die durch Zuckerkrankheit entstehende Diabetische Retinopathie gibt es eine ganze Reihe sinnvoller Hilfsmittel, mehr Informationen dazu gibt es unter www.schweizer-optik.de. So können spezielle Fernrohr-Lupensysteme ein eingeschränktes Sichtfeld erweitern und so die Orientierungsfähigkeit wieder herstellen. Lichtschutzbrillen können schädliche UV-Strahlung und blendende Helligkeit von den Augen fernhalten, dank elektronischer Lesehilfen kann man selbst bei starker Sehbeeinträchtigung wieder Texte lesen und Bilder betrachten.

Beratung beim Fachmann

Wer mit der Diagnose einer schweren Augenerkrankung konfrontiert wird, ist zunächst meist erst einmal geschockt und ratlos. Neben dem Augenarzt ist dann ein spezialisierter Augenoptiker der wichtigste Ansprechpartner. Dort wird man zu den richtigen Sehhilfen oder Hilfsmitteln kompetent beraten und kann sie auch testen und anpassen lassen. Adressen von qualifizierten Augenoptikern in der Nähe des eigenen Wohnortes finden Sie unter www.sehbehindertenspezialist.de.

 

Hilfsmittel vom Spezialisten wie etwa eine elektronische Leselupe können bei Sehbehinderungen den Alltag erleichtern.

Brillen mit besonderen Filtern und einer Vergrößerung verbessern den Seheindruck bei der altersbedingten Makuladegeneration (AMD).

Viel größer, mehr Kontrast — so werden auch kleine Schriften lesbar.

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