Sehbehinderung: Mobile Bildschirmlesegeräte helfen auch unterwegs

08.2015

Lesen ist nicht nur für Bücherwürmer eine wichtige Fähigkeit. Ob Zeitungen, berufliche Korrespondenz, Formulare von Behörden, Gebrauchsanweisungen, Rezepte, Packungsbeilagen von Arzneimitteln - fast überall im Alltag stehen Leseaufgaben an. Für Sehbehinderte kann dies große Schwierigkeiten verursachen, denn gerade das Erkennen klein geschriebener Buchstaben und Zahlen erfordert eine verhältnismäßig große Sehschärfe. Und wer Geschriebenes nicht entziffern kann, ist im Alltag stark eingeschränkt und meist auf die Hilfe anderer angewiesen.

Digitales Bildschirmlesegerät für unterwegs

Um bei schlechter Sehfähigkeit trotzdem das Lesen zu ermöglichen, wurden zahlreiche Hilfsmittel entwickelt. Mehr Informationen dazu gibt`s unter www.sehbehindertenspezialist.de. Die Palette reicht hier von speziellen Brillen über einfache oder beleuchtete Leselupen bis hin zu hoch leistungsfähigen digitalen Bildschirmlesegeräten. Letztere haben den Vorteil, dass sie einen größeren Bereich abbilden als Lupen und dadurch sowohl das Lesen längerer Texte als auch die Betrachtung von Bildern oder Grafiken erleichtern. Allerdings waren sie bisher wegen ihrer Größe nicht für den täglichen Transport geeignet. Dieses Problem löst jetzt beispielsweise die neue "eMag 120 HD" von SCHWEIZER. Das mobile Bildschirmlesegerät lässt sich zusammengeklappt mit Maßen von nur etwa 31,7 mal 34,3 mal 6,1 Zentimetern leicht verstauen und transportieren. Das kompakte Gerät kann aber alles, was Bildschirmlesegeräte so praktisch macht. So verfügt es über eine Dokument- und Eigenansicht, 33 verschiedene Darstellungsmodi inklusive Color-Boost-Contrast für kontrastreichere Farben (Color-Boost-Contrast ist zuschaltbar und bietet ein deutliches Mehr an Komfort. Dieser Effekt bewirkt eine deutliche Kontrastverbesserung und liefert noch brillantere Farben. Für sehbehinderte Menschen eine echte Erleichterung im Alltag und mehr Sehkomfort.), Schnappschussfunktion und intuitive Bedienung.

Erst testen, dann kaufen

Bevor man sich für ein solches Hilfsmittel entscheidet, sollte man fachliche Beratung in Anspruch nehmen. Das ist bei spezialisierten sogenannten LowVision-Augenoptikern möglich, die unter http://www.sehbehindertenspezialist.de zu finden sind. Dort kann man die in Frage kommenden Hilfsmittel testen und sich die Handhabung erklären lassen.

Besser lesen, lesbar schreiben

Nicht nur das Lesen fällt bei Sehbehinderung schwer, sondern auch das Schreiben - ob es nun um Überweisungen, Formulare oder einen persönlichen Brief geht. Auch hier können Bildschirmlesegeräte wertvolle Hilfe leisten, da sie das Schreiben vergrößern, optimal ausleuchten und in einem bequemen Winkel für eine angenehme Kopfhaltung zeigen. So lassen sich viele wichtige Arbeiten wieder selbst erledigen. Mehr Informationen zu Spezial-Sehhilfen gibt es auch unter www.sehbehindertenspezialist.de.

Nicht nur beim Lesen, sondern auch beim Schreiben kann ein digitales Bildschirmlesegerät wertvolle Hilfe leisten.

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