In Hamburg sagt man tschüss ...

11.2010


Peter Dreppenstedt und seine Frau Friedl bei der Verabschiedung.

Zum letzten Mal begrüßte Peter Dreppenstedt am 12. November 2010 LowVision-Interessierte bei einem SCHWEIZER Seminar in Hohenroda.

Mehr als 5000 Augenoptiker hat er in der Anpassung von vergrößernden Sehhilfen geschult, und wie kaum ein anderer hat er die LowVision-Szene in Deutschland vorangebracht. Immer ruhig und gelassen in seiner typischen hanseatischen Art und Weise.

Bei einer der vielen WVAO-Abendveranstaltungen, in denen er sein Spezialwissen weitergab, kreuzten sich zufällig die Wege von Alfred Schüttinger (Inhaber und Geschäftsführer von SCHWEIZER) und Peter Dreppenstedt.

SCHWEIZER plante damals die Positionierung als LowVision-Spezialist und suchte einen Referenten für LowVision-Seminare.

Man war sich schnell einig geworden, und so fand am 6. Dezember 1997 das erste Seminar über die Anpassung von vergrößernden Sehhilfen in Forchheim statt.

In den folgenden 13 Jahren haben Friedl und Peter Dreppenstedt als Seminarleiter die Kurse geprägt und obwohl sie sich bereits in den letzten Jahren Stück für Stück aus den Veranstaltungen zurückzogen, tragen diese doch in weiten Bereichen noch immer ihre Handschrift. Das LowVision-Programm bei SCHWEIZER wurde durch viele Ideen von Peter Dreppenstedt enorm bereichert.

Beim zehnjährigen Seminarjubiläum, das SCHWEIZER im Forchheimer Rathaus abhielt, sagte Hartmut Glaser, Geschäftsführer der WVAO: „Mit Peter Dreppenstedt kam ein neuer ‚Lafer‘ in die LowVision-Küche. Mit neuen Ideen, Zutaten und viel Kreativität zeigte er uns, wie man zeitgemäß sehbehinderte Menschen versorgt, und begeisterte dadurch viele Augenoptiker für dieses Thema.“

Aus der Praxis für die Praxis – unter diesem Motto hielt er all seine Kurse ab. Wenig Abstraktes, dafür viele Tipps, die der teilnehmende Augenoptiker am nächsten Tag sofort in die Praxis einfließen lassen konnte, gespickt mit seinen typischen Anekdoten, mit denen er es immer wieder schaffte, den Teilnehmern den Spiegel vorzuhalten. SCHWEIZER bedankt sich an dieser Stelle noch einmal für die langjährige und angenehme Zusammenarbeit und hofft auf noch viele Begegnungen innerhalb wie auch außerhalb der LowVision-Szene.

Danke, Dreppi!

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