Über uns

Seit über 175 Jahren ist SCHWEIZER auf dem optischen Markt etabliert. Erfahren Sie mehr über dieses innovative Unternehmen aus Oberfranken!

Der Spezialist, wenn es ums Läppen, Schleifen und Polieren geht

Schweizer Oberflächenbearbeitung

Das Unternehmen A. SCHWEIZER wurde 1840 gegründet und produzierte anfangs überwiegend optische Spielwaren.
 
1874 errichtete die Firma eine Glasschleiferei in Forchheim und entwickelte sich zunehmend zum Hersteller optischer Geräte. 
 
Nach 1945 spezialisierte sich die Firma auf die Fertigung und den Vertrieb von Lupen und Lesegläsern. Das bei der hochpräzisen Oberflächenbearbeitung gewonnene Wissen fand Ende der 1970er-Jahre zunehmend Nachfrage bei Industrieunternehmen aus Unterhaltungselektronik, Automobilindustrie und Medizintechnik, die für die Oberflächenbearbeitung, d. h. Läppen, Schleifen und Polieren von Hartwerkstoffen und Metallen, nach Problemlösungen suchten. Seit dieser Zeit haben wir uns kontinuierlich weiterentwickelt.
 
Am 01.11.2015 war es soweit - die SCHWEIZER OFB GmbH eine 100%ige Tochtergesellschaft der A. SCHWEIZER GmbH, nahm ihre Arbeit auf. Als der Ansprechpartner im Bereich der Oberflächenbearbeitung stehen wir Ihnen weiterhin mit hochqualifizierten Mitarbeitern und höchsten Qualitätsstandards jederzeit gerne zur Verfügung.
 
Ein Erfolg, der auf unsere Leistungsprinzipien zurückzuführen ist:
  • Individuelle Problemlösung,
  • Flexibilität und
  • Qualität zu günstigem Preis 
 

Historie

  • 1840: Firmengründung A. Schweizer
    Firmengründer: Abraham Schweizer 1810-1866
    Marke: Asif (A. Schweizer in Fürth)
    Beruf: Gürtlermeister (alter Name für Meister in der Metallbe- und verarbeitung)
    Tätigkeit: Hauptsächlich Metallspielzeug, auch optische Spielsachen, Besitzer des Patents für das Jo-Jo. Außerdem stellte er, wie mehr als ein Dutzend Handwerker aus der Gürtler-Zunft, aus verschiedenen Materialien Brillen her. (Zentrum der Brillenfertigung im Königreich Bayern war Fürth). Mit handwerklicher Herstellung war der steigende Bedarf nicht mehr zu decken, so war man auf Importe, hauptsächlich aus Frankreich, angewiesen.

 

  • 1852: Um dies zu ändern, schickte die Bay. Staatsregierung A. Schweizer nach Paris, um dort das fortschrittlichere Verfahren zur Herstellung von Metallbrillen auszuspionieren.
    Das war nicht ganz einfach, deshalb lockte er mit einem guten Angebot den jungen Brillenfabrikanten Eduard Buverier nach Fürth, um gemeinsam die Stahlbrillenfabrik in Fürth zu gründen.
    Mit Hilfe großzügiger staatlicher Unterstützung aus den Industriefonds und geschützt durch ein Privileg gelang es den beiden, die Stahlbrillenfertigung aufzubauen.

 

  • 1857: Hatten sie bereits 25 Gesellen.
    Trotz aller Anstrengungen konnte sie nicht gegen die billige Massenware aus
    Morez (Frankreich), ankommen.

 

  • 1866: Am 25. Juli 1865 verstarb Abraham Schweizer.
    Seine Ehefrau Karoline Schweizer und ihre
    Söhne Max und Albert führten das Unternehmen weiter.
    Die beiden Söhne waren gute Techniker und brachten die Fertigung voran.
    Die Produktion wurde verdoppelt (2400 Dtz. pro Woche) und der
    Jahresumsatz stieg auf 200.000,00 Gulden.

 

  • 1876: Die stillgelegte Spiegelglasschleiferei in Forchheim, an der Wiesent gelegen,
    wurde zum Kauf angeboten.
    Max und Albert Schweizer sahen dort die Möglichkeit, die eigenen
    Brillengläser herzustellen. Die Voraussetzungen schienen gut:
    Eine ausgerüstete Schleiferei, eingearbeitetes Personal, billige Wasserkraft.
    A. Schweizer, Fürth, kaufte das Anwesen und baute es bedarfsgerecht um
    und ließ eine neue Turbine einbauen (erhöhter Energiebedarf).

 

  • 1879: Start der Brillenglasfertigung.
    In einer Zeitungsanzeige nannte sie sich "Optische Glasfabrik", im Volksmund die "Glasschleif". In wenigen Jahren wurde die Fertigungskapazität so erhöht, dass nicht nur
    der Eigenbedarf gedeckt werden konnte, sondern man exportierte Brillengläser waggonweise per Eisenbahn nach Frankreich.
    Der Schwiegersohn Simon Hummel verstärkte bis 1901 die Geschäftsleitung.

 

  • 1907: Umzug der Geschäftsleitung nach Forchheim.

 

  • 1933: Zur damaligen Zeit hatte man sich auf Brillengestelle und Brillen für Sonderanwendungen spezialisiert.

 

  • 1937: Umwandlung in eine Kapitalgesellschaft Eintrag ins Handelsregister: A. Schweizer GmbH, opt. Werke.

 

  • 1960: Neubau im Forchheimer Süden.

 

  • 1964: Start des 2. Bauabschnitts.
    Vergrößerung der Fertigungsfläche und Bau eines großzügigen Bürogebäudes.

 

  • 1984: Anbau einer Kunststoffspritzerei.
    Im Jahre 1984 wurde nochmals erweitert, um neue Linsenmaterialien (PMMA) verarbeiten zu können.

 

  • 1997: Erneute Erweiterung.
    Aufgrund einer tiefgreifenden Umstrukturierung wurde nochmals großzügig angebaut.
    Start der Marktpositionierung als „Der LowVision-Spezialist“.

 

  • 2003: Erstzertifizierung nach DIN ISO 9001:2008.

 

  • 2006: Bau einer Photovoltaik-Anlage und Installation eines Hackschnitzelkraftwerks.
    Auf einer Kollektorenfläche von 720 m2 werden jährlich ca. 89100 kWh Strom produziert. Das entspricht einer CO2-Einsparung von 61400 kg.

 

  • 2011: Erweiterung der Photovoltaik-Anlage und Bau einer Halle zur Lagerung von Hackschnitzel.
    Auf einer Gesamtfläche von 2.400 m2 werden nun jährlich 385.000 kWh Strom erzeugt. Das entspricht dem Jahresbedarf, der für die hauseigene Produktion von Lupen, Lesegläsern und Leuchtlupen benötigt wird.

 

  • 2015: Ausgliederung des Unternehmensbereichs Oberflächenbearbeitung und Neugründung der SCHWEIZER OFB GmbH.

 

  • 2018: Zertifizierung nach DIN ISO 9001:2015.