Über uns

Seit über 175 Jahren ist SCHWEIZER auf dem optischen Markt etabliert. Erfahren Sie mehr über dieses innovative Unternehmen aus Oberfranken!
 

Schweizer Oberflächenbearbeitung

 

TECHNISCHES GLAS

Für die Produktion der SCHWEIZER Lupen, Lesegläser und Präzisionsoptiken werden auch hochpräzise optische Komponenten benötigt. Dabei gilt die Philosophie: „100% Made in Germany“. Beste Qualität gefertigt im eigenen Haus. Seit der Eingliederung einer Spiegelglasschleiferei im Jahre 1877 wurde ein enormes handwerkliches Können, umfangreiches Fertigungswissen sowie herausragende Produktionsflexibilität aufgebaut. Dafür wurde kontinuierlich in neueste Fertigungstechnologie investiert. Das Produktionsspektrum umfasst eine breite Palette optischer Komponenten für folgende Bereiche: Lasertechnik, Bildverarbeitung, Messtechnik, Beleuchtung, Photonik und Medizintechnik.

 

 

Historie

  • 1840: Firmengründung A. Schweizer
    Firmengründer: Abraham Schweizer 1810-1866
    Marke: Asif (A. Schweizer in Fürth)
    Beruf: Gürtlermeister (alter Name für Meister in der Metallbe- und verarbeitung)
    Tätigkeit: Hauptsächlich Metallspielzeug, auch optische Spielsachen, Besitzer des Patents für das Jo-Jo. Außerdem stellte er, wie mehr als ein Dutzend Handwerker aus der Gürtler-Zunft, aus verschiedenen Materialien Brillen her. (Zentrum der Brillenfertigung im Königreich Bayern war Fürth). Mit handwerklicher Herstellung war der steigende Bedarf nicht mehr zu decken, so war man auf Importe, hauptsächlich aus Frankreich, angewiesen.

 

  • 1852: Um dies zu ändern, schickte die Bay. Staatsregierung A. Schweizer nach Paris, um dort das fortschrittlichere Verfahren zur Herstellung von Metallbrillen auszuspionieren.
    Das war nicht ganz einfach, deshalb lockte er mit einem guten Angebot den jungen Brillenfabrikanten Eduard Buverier nach Fürth, um gemeinsam die Stahlbrillenfabrik in Fürth zu gründen.
    Mit Hilfe großzügiger staatlicher Unterstützung aus den Industriefonds und geschützt durch ein Privileg gelang es den beiden, die Stahlbrillenfertigung aufzubauen.

 

  • 1857: Hatten sie bereits 25 Gesellen.
    Trotz aller Anstrengungen konnte sie nicht gegen die billige Massenware aus
    Morez (Frankreich), ankommen.

 

  • 1866: Am 25. Juli 1865 verstarb Abraham Schweizer.
    Seine Ehefrau Karoline Schweizer und ihre
    Söhne Max und Albert führten das Unternehmen weiter.
    Die beiden Söhne waren gute Techniker und brachten die Fertigung voran.
    Die Produktion wurde verdoppelt (2400 Dtz. pro Woche) und der
    Jahresumsatz stieg auf 200.000,00 Gulden.

 

  • 1876: Die stillgelegte Spiegelglasschleiferei in Forchheim, an der Wiesent gelegen,
    wurde zum Kauf angeboten.
    Max und Albert Schweizer sahen dort die Möglichkeit, die eigenen
    Brillengläser herzustellen. Die Voraussetzungen schienen gut:
    Eine ausgerüstete Schleiferei, eingearbeitetes Personal, billige Wasserkraft.
    A. Schweizer, Fürth, kaufte das Anwesen und baute es bedarfsgerecht um
    und ließ eine neue Turbine einbauen (erhöhter Energiebedarf).

 

  • 1879: Start der Brillenglasfertigung.
    In einer Zeitungsanzeige nannte sie sich "Optische Glasfabrik", im Volksmund die "Glasschleif". In wenigen Jahren wurde die Fertigungskapazität so erhöht, dass nicht nur
    der Eigenbedarf gedeckt werden konnte, sondern man exportierte Brillengläser waggonweise per Eisenbahn nach Frankreich.
    Der Schwiegersohn Simon Hummel verstärkte bis 1901 die Geschäftsleitung.

 

  • 1907: Umzug der Geschäftsleitung nach Forchheim.

 

  • 1933: Zur damaligen Zeit hatte man sich auf Brillengestelle und Brillen für Sonderanwendungen spezialisiert.

 

  • 1937: Umwandlung in eine Kapitalgesellschaft Eintrag ins Handelsregister: A. Schweizer GmbH, opt. Werke.

 

  • 1960: Neubau im Forchheimer Süden.

 

  • 1964: Start des 2. Bauabschnitts.
    Vergrößerung der Fertigungsfläche und Bau eines großzügigen Bürogebäudes.

 

  • 1984: Anbau einer Kunststoffspritzerei.
    Im Jahre 1984 wurde nochmals erweitert, um neue Linsenmaterialien (PMMA) verarbeiten zu können.

 

  • 1997: Erneute Erweiterung.
    Aufgrund einer tiefgreifenden Umstrukturierung wurde nochmals großzügig angebaut.
    Start der Marktpositionierung als „Der LowVision-Spezialist“.

 

  • 2006: Bau einer Photovoltaik-Anlage und Installation eines Hackschnitzelkraftwerks.
    Auf einer Kollektorenfläche von 720 m2 werden jährlich ca. 89100 kWh Strom produziert. Das entspricht einer CO2-Einsparung von 61400 kg.

 

  • 2011: Erweiterung der Photovoltaik-Anlage und Bau einer Halle zur Lagerung von Hackschnitzel.
    Auf einer Gesamtfläche von 2.400 m2 werden nun jährlich 385.000 kWh Strom erzeugt. Das entspricht dem Jahresbedarf, der für die hauseigene Produktion von Lupen, Lesegläsern und Leuchtlupen benötigt wird.

 

  • 2015: Ein Teil des Firmengeländes wurde umgestaltet:
    Es entstanden in einer parkähnlichen Anlage grüne Erholungsoasen, die die Mitarbeiter in ihren Pausen gerne nutzen.